Restaurierungen

Das wichtigste Projekt, das der Freundeskreis umgesetzt hat, ist die jüngste Restaurierung der Skulptur des Heiligen Nepomuk.

Die 1751 geschaffene Skulptur ist aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte bedeutsam. Die Skulptur wurde von Schwetzinger Bürgern zu einer Zeit in Auftrag gegeben, in der nur Adlige und andere Würdenträger als Mäzene auftraten. Das damalige Bürgertum muss somit über ein hohes Selbstbewusstsein und finanzielle Mittel verfügt haben.

Die Kosten für die ca. 120 Stunden andauernde, aufwendige Restaurierung lagen bei über 10.000 €.

Somit schließt sich der Kreis: Die Bürger standen bei der Erschaffung und zum Zeitpunkt der Restaurierung für die Kosten der Skulptur ein.

Die Skulptur wird zu dessen Eröffnung in das neue Museum der Stadt im Rothackerschen Haus einziehen.

Auslobung des Luise-von-Degenfeld-Preises

Dieser Schwetzinger Geschichtspreis wurde 2022 ins Leben gerufen und wird zur Würdigung von besonderen Verdiensten um die Stadt- und Regionalgeschichte verliehen.

Bei der Verleihung des Preises wird eine Medaille überreicht, die der Medaille nachempfunden ist, die anlässlich des Todes von Luise von Degenfeld 1677 geprägt wurde.

Erwerb von Exponaten

  • Porträt Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz (Öl auf Leinwand, um 1780)
  • Porträt Markgraf Karl Friedrich von Baden (Öl auf Leinwand, 1786)
  • Und viele mehr…

Akquise von Leihgaben und Spenden

Hervorzuheben ist die Spende eines Gemäldes des „Kutzer Hannes“. Der 1985 verstorbene Kutzer Hannes ist eine Schwetzinger Lokallegende. Er war bei der Stadt als Straßenkehrer angestellt und wurde aufgrund seiner Freundlichkeit und seines originellen Auftretens über die Grenzen von Schwetzingen bekannt.

Museumspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

Der Anschluss an die transformierte Museumswelt wurde durch die Investition von 5.000 € in eine digitale Medienstation sichergestellt.

Verschiedenste Printprodukte (u. a. Ausstellungskataloge und Flyer) wurden konsequent über viele Jahrzehnte finanziert.

Hinzu kommt die Förderung des dreibändigen Kinder-Buchprojektes „Quatschtaschen“ durch die Übernahme der Veröffentlichungskosten, in denen lokale Geschichten rund um das Museum von Kindern für Kinder geschrieben wurden.